von Stefan Möller Top · 17.8.2026, 06:29:04
Als CFO eines mittelständischen Importeurs schwankt der CNY stark — hat jemand Erfahrungen damit, Lieferverträge in RMB auszuweisen statt in USD/EUR? Welche pragmatischen Absicherungsstrategien (FX-Hedges, Zahlungsfristenanpassung, Preisanpassungsklauseln) funktionieren im B2B-Importalltag?
Ich bin seit 2012 im China-Import aktiv: Rechnung in RMB verschiebt das Währungsrisiko komplett auf euch, kann aber günstiger sein, wenn ihr RMB-Erlöse oder ein CNH-Konto habt — sonst lieber in USD/EUR fakturieren oder zumindest eine Wahloption mit dem Lieferanten verhandeln. Praktisch funktionieren kurzfristige FX-Forwards oder Caps für einzelne Großaufträge, klare Preisanpassungsklauseln (z. B. +/- X% bei >Y Punkte Wechselkursbewegung) plus verkürzte Anzahlung/Zahlungsfristen, und wo möglich ein natürlicher Hedge (Kundenumsatz in derselben Währung nutzen). Für Vorlagen und Checklisten schau in unsere kostenlosen Tools und das Lexikon (/kostenlose-tools, /lexikon) oder bei Bedarf /beratung-china-import.
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