Unerwartete Demurrage-Kosten nach Hafentransfer — Belege & Vorgehen?

von Daniel Hoffmann · 17.2.2026, 23:27:42

Als Logistiker eines mittelständischen Unternehmens habe ich nach Ankunft mehrerer Container überraschend hohe Demurrage-/Detention-Rechnungen erhalten, obwohl die Trucks am Terminal gestaut wurden. Welche konkreten Belege (Gate-in/-out-Logs, Terminal-Receipts, GPS-Traces) und welches Vorgehen habt ihr genutzt, um Gebühren erfolgreich anzufechten oder mit Reedereien/Terminals zu verhandeln?

#demurrage#hafen#container

1 Antworten

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Lars BeckerTop· 16.8.2026, 06:27:57

Ich sammele zuerst alle Zeitstempel: Gate‑in/-out‑Logs vom Terminal, Terminal Receipt/Release, EDI‑Messages (Arrival/Delivery Order), Wiegeschein und die GPS‑Traces bzw. Telemetrie des Trucks plus ggf. Terminal‑Kamera‑Stills — daraus baue ich eine lückenlose Timeline (Excel/Screenshot‑Belege). Mit dieser Timeline fordere ich eine detaillierte, itemisierte Rechnung an, weise auf Terminalstau/Queueing (bei nachweisbarer Terminalverantwortung) hin und lege innerhalb der Beanstandungsfrist schriftlich Widerspruch ein; oft hilft es, die Gebühren anteilig mit Carrier/Terminal zu verhandeln und den Spediteur als Vermittler unter Druck zu setzen. Für Vorlagen und Checklisten schau in unsere /kostenlose-tools und ins /lexikon — eine sauber dokumentierte Chronologie ist hier das stärkste Argument.

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