Teilladung aus Shenzhen nach Hamburg: LCL oder 20-Fuß-Container?

von Sarah Lindemann · 1.9.2026, 10:24:50

Für den ersten Import stehen 8 Paletten mit rund 11 m³ und 3,2 t Warengewicht bereit. Welche Gesamtkosten und Risiken sollte ich bei LCL gegenüber einem 20-Fuß-Container vergleichen – insbesondere Zuschläge, Hafenabwicklung, Demurrage und Nachlauf bis zum deutschen Lager?

#lcl#container#shenzhen-hamburg

1 Antworten

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Lars BeckerTop· 21.9.2026, 03:50:43

Bei 11 m³ und 3,2 t würde ich beide Varianten als Door-to-Door-Angebot vergleichen: Bei LCL summieren sich neben Seefracht oft W/M-Abrechnung, CFS-Handling in Shenzhen und Hamburg, Dokumentation, Zollabfertigung, Hafenentgelte sowie mögliche Prüf- und Lagergebühren; beim 20-Fuß-Container kommen dafür Container- und Vorlaufkosten, feste Hafen-/THC-Positionen und das Risiko eines nur teilweise ausgelasteten Containers hinzu. Entscheidend ist eine schriftliche Aufstellung inklusive Nachlauf bis zu eurem Lager, Zolltarifnummern, Verzollungsbasis und klarer Freistellungsfrist – Demurrage/Detention können bei Verzögerungen schnell teuer werden. Für die erste Kalkulation helfen die Übersichten im Import-Lexikon und die kostenlosen Tools unter /kostenlose-tools; bei 3,2 t sollte außerdem die Palettenhöhe und Stapelbarkeit geprüft werden, bevor ein 20-Fuß-Container als günstiger erscheint.

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