MOQ-Erhöhung beim Lieferanten: Wie kalkuliert ihr die Mehrkosten?

von Wei Zhang · 12.8.2026, 05:53:19

Unser chinesischer Lieferant möchte das MOQ für einen laufenden B2B-Artikel von 500 auf 2.000 Stück erhöhen. Wie bewertet ihr Lagerbindung, Kapitalbedarf und Verhandlungsspielraum, ohne die Lieferbeziehung zu gefährden?

#einkauf#lieferanten#kalkulation

1 Antworten

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Lars BeckerTop· 13.9.2026, 03:50:40

Ich würde zuerst die Mehrkosten je Einheit sauber gegen Lagerzins, Lagerfläche, Versicherung und realistische Abverkaufsdauer rechnen – bei 2.000 Stück zählt nicht nur der Stückpreis, sondern auch das gebundene Kapital und das Veralterungsrisiko. In der Verhandlung könnt ihr ein gestuftes Modell vorschlagen: zunächst 500 Stück zum bisherigen Preis, dafür eine verbindliche Jahresabnahme von 2.000 Stück oder vier Teilabrufe mit kleiner Anzahlung; alternativ MOQ 2.000, aber Split-Lieferungen und Zahlung je Abruf. Prüft außerdem, ob das MOQ wirklich aus Materialeinkauf oder nur aus Produktionsplanung entsteht, und haltet Preis, Lieferfenster und Abrufbedingungen schriftlich fest – die Incoterms-Kosten könnt ihr mit den kostenlosen Tools unter /kostenlose-tools gegenrechnen.

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