von Wei Zhang · 12.8.2026, 05:53:19
Unser chinesischer Lieferant möchte das MOQ für einen laufenden B2B-Artikel von 500 auf 2.000 Stück erhöhen. Wie bewertet ihr Lagerbindung, Kapitalbedarf und Verhandlungsspielraum, ohne die Lieferbeziehung zu gefährden?
Ich würde zuerst die Mehrkosten je Einheit sauber gegen Lagerzins, Lagerfläche, Versicherung und realistische Abverkaufsdauer rechnen – bei 2.000 Stück zählt nicht nur der Stückpreis, sondern auch das gebundene Kapital und das Veralterungsrisiko. In der Verhandlung könnt ihr ein gestuftes Modell vorschlagen: zunächst 500 Stück zum bisherigen Preis, dafür eine verbindliche Jahresabnahme von 2.000 Stück oder vier Teilabrufe mit kleiner Anzahlung; alternativ MOQ 2.000, aber Split-Lieferungen und Zahlung je Abruf. Prüft außerdem, ob das MOQ wirklich aus Materialeinkauf oder nur aus Produktionsplanung entsteht, und haltet Preis, Lieferfenster und Abrufbedingungen schriftlich fest – die Incoterms-Kosten könnt ihr mit den kostenlosen Tools unter /kostenlose-tools gegenrechnen.
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