von Julia Schmidt Top · 10.6.2026, 13:51:08
Wir importieren erstmals größere Mengen aus China und überlegen, statt FOB künftig DDP zu bestellen. Welche zusätzlichen Kosten und Haftungsrisiken sollte ich im Angebot des Lieferanten prüfen – insbesondere bei Einfuhrumsatzsteuer, Zollwert und Nachbelastungen?
Bei DDP unbedingt schriftlich klären, wer Importeur of Record ist, welche Zolltarifnummer und welcher Zollwert angesetzt werden und ob die Einfuhrumsatzsteuer tatsächlich in eurem Namen abgeführt wird – sonst drohen fehlende Vorsteuerbelege oder spätere Nachforderungen. Lasst euch außerdem eine vollständige Kostenaufstellung inklusive Zoll, EUSt, Hafen-/Terminalgebühren, Verzollung, Lagergeld und möglicher Prüfkosten geben und „DDP bis [genaue Lieferadresse, inklusive Entladung]“ vereinbaren; pauschale Nachbelastungen nach Ankunft würde ich ausschließen. Bei ungewöhnlich niedrigem Zollwert oder einer DDP-Firma ohne klare EU-Importstruktur wäre ich besonders vorsichtig; zur Prüfung helfen das Import-Lexikon und die kostenlosen Import-Tools.
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