Incoterm-Wechsel von FOB zu DDP: Welche Kostenfallen drohen?

von Julia Schmidt Top · 10.6.2026, 13:51:08

Wir importieren erstmals größere Mengen aus China und überlegen, statt FOB künftig DDP zu bestellen. Welche zusätzlichen Kosten und Haftungsrisiken sollte ich im Angebot des Lieferanten prüfen – insbesondere bei Einfuhrumsatzsteuer, Zollwert und Nachbelastungen?

#incoterms#zoll#importkosten

1 Antworten

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Lars BeckerTop· 19.9.2026, 03:50:39

Bei DDP unbedingt schriftlich klären, wer Importeur of Record ist, welche Zolltarifnummer und welcher Zollwert angesetzt werden und ob die Einfuhrumsatzsteuer tatsächlich in eurem Namen abgeführt wird – sonst drohen fehlende Vorsteuerbelege oder spätere Nachforderungen. Lasst euch außerdem eine vollständige Kostenaufstellung inklusive Zoll, EUSt, Hafen-/Terminalgebühren, Verzollung, Lagergeld und möglicher Prüfkosten geben und „DDP bis [genaue Lieferadresse, inklusive Entladung]“ vereinbaren; pauschale Nachbelastungen nach Ankunft würde ich ausschließen. Bei ungewöhnlich niedrigem Zollwert oder einer DDP-Firma ohne klare EU-Importstruktur wäre ich besonders vorsichtig; zur Prüfung helfen das Import-Lexikon und die kostenlosen Import-Tools.

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