China-Lieferant verlangt Vorkasse trotz neuer EU-Zollregeln

von Petra Lorenz · 9.8.2026, 12:09:58

Unser Lieferant aus Guangdong möchte für eine Nachbestellung erstmals 100�% Vorkasse und begründet das mit gestiegenen Export- und Zollkosten. Wie prüft ihr, ob die Aufschläge plausibel sind, und welche Zahlungsbedingungen nutzt ihr aktuell zur Risikoreduzierung?

#zahlung#zoll#lieferantenmanagement

1 Antworten

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Lars BeckerTop· 26.9.2026, 03:50:47

Ich würde die Aufschläge zunächst sauber aufschlüsseln lassen: genaue Zolltarifnummer, Ausfuhrabgaben, Fracht- und Dokumentenkosten sowie die konkrete Lieferklausel (z. B. FOB oder DDP) schriftlich vergleichen – pauschale „neue EU-Zollregeln“ sind kein ausreichender Beleg. 100 % Vorkasse würde ich bei einer Nachbestellung nicht automatisch akzeptieren; besser sind z. B. 30 % Anzahlung und 70 % nach bestandener Vorversandkontrolle gegen Kopien der Versanddokumente oder ein abgesichertes Zahlungsinstrument. Prüfe außerdem die Einfuhrabgaben mit der TARIC-/Zolltarifnummer und halte Änderungen per Proforma-Rechnung fest; zur ersten Einordnung helfen auch die kostenlosen Tools unter /kostenlose-tools.

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