von Jörg Meier Top · 25.8.2026, 16:31:49
Unser Lieferant möchte den kompletten Auftragswert vor Produktionsbeginn in USD abrechnen, während wir in Euro verkaufen. Wie sichern andere Einkäufer Wechselkursrisiken ab und welche Zahlungsstaffel ist bei neuen Lieferanten realistisch verhandelbar?
Ich würde den USD-Betrag direkt zum Kalkulationskurs in Euro umrechnen und zusätzlich einen Puffer von etwa 3–5 % für die Vorlaufzeit einplanen; bei größeren Aufträgen kann ein Devisentermingeschäft sinnvoll sein. Bei einem neuen Lieferanten halte ich 30 % Anzahlung und 70 % nach bestandener Endkontrolle, aber vor Versand, für realistisch – 100 % vor Produktionsbeginn würde ich nur bei langer Vertrauensbasis akzeptieren. Wichtig ist außerdem, im Vertrag klar festzuhalten, wer Bankgebühren und Kursabweichungen trägt; zur Kalkulation hilft auch das kostenlose Importlexikon bzw. die Tools unter /kostenlose-tools.
Melde dich an, um zu antworten.