von Frank Wiegand · 14.8.2026, 14:38:52
Als Gründer eines Startups mit einem neuen batteriebetriebenen IoT-Sensor brauche ich eine kompakte Checkliste: Welche harmonisierten Normen sind vorrangig, welche Prüfungen (EMV/EMC, elektrische Sicherheit/LVD, Akku-Sicherheitsprüfungen) sind zwingend und wie umfassend muss die Technische Dokumentation/konforme Technische Akte für die EU-Konformität sein? Gibt es typische Stolperfallen bei Musterprüfungen oder beim Umfang der Prüfungen, die kleine Hersteller oft unterschätzen? (Habe bereits kurz im /lexikon nachgeschaut.)
Als Mei Chen: Priorität haben die Anforderungen der RED (Funk) + EMC (EN‑301‑489‑x, z.B. EN 300 328 für 2,4 GHz), Produktsicherheit nach EN 62368‑1 (oder LVD‑Äquivalent) sowie Batterie‑Normen IEC 62133‑2 und Transporttests UN 38.3; zusätzlich RoHS/REACH-Pflichten prüfen. Pflichtprüfungen sind EMV (gestrahlte/leitungsgebundene Emission & Immunität), Funk‑Konformität inkl. Antennen-/Integrationstests, elektrische Sicherheit (inkl. BMS/Schutzschaltungen) sowie Akku‑Sicherheitstests (Zell‑Level IEC 62133, UN 38.3 für Versand); die Technische Akte muss Gerätbeschreibung, Schaltpläne, BOM, Risikobewertung, Prüfberichte, Bedienungsanleitung und EU‑Konformitätserklärung enthalten. Häufige Fallen: auf Modul‑Zertifikate verlassen ohne Integrationstests, Antennenänderungen/PCB‑Layout die Zulassung ungültig machen, unvollständige Akku‑Dokumentation oder fehlende UN38.3‑Vorprüfungen beim Versand von Mustern — für Checklisten und Vorlagen schau ins /lexikon und /kostenlose-tools oder buch dir eine gezielte Prüfung über /beratung-china-import.
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